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Fußschweiß und Schuhe – Dinge, die man wissen sollte

Es gibt so ein paar Dinge rund um das Thema Schuhe, die man einfach wissen sollte. Gerüstet mit diesem Wissen lassen sich die Dinge in der richtigen Relation sehen und in der Folge trifft man bessere Entscheidungen. Eines dieser Dinge ist Fußschweiß. Wenn man weiß, wie viel wir eigentlich schwitzen, weiß man auch gleich viel besser einzuschätzen, was der richtige Schuh für einen ist.

Füße auf grünem Gras

Kommen wir also ohne weitere Umschweife zu den Fakten: Wenn wir uns einen ruhigen Tag gönnen und keinen besonderen körperlichen Aktivitäten nachgehen, produziert ein gesunder Fuß ca. 20 Gramm Schweiß. Dieser besteht zu 99 % aus Wasser, 0,7 % aus Salzen und je 0,1 % aus organischen Säuren, Milchsäure und Harnstoff. Dabei liegt der ph-Wert je nach Mensch zwischen 4 und 6,8.
Also ungefähr ein Schnapsglas pro Tag und Fuß. Und jetzt kommts: Wenn wir uns bewegen und über den Tag richtig aktiv sind, dann bildet sich auch mal locker 200 Gramm Fußschweiß aus. Pro Fuß. Ein Glas Wasser.

Was bedeutet das für unsere Schuhwahl?

  •  Angesichts der Feuchtigkeitsmengen, denen ein Schuh Tag für Tag ausgesetzt wird, wird vielleicht dem ein oder anderen endgültig klar werden, dass Schuhe tatsächlich Tragepausen brauchen. Ein Tag tragen, ein Tag ruhen lassen ist das Mindeste, was man seinen Schuhen gönnen sollte.
  • Sportschuhe sind eine Sache, aber der Großteil des Schweißes entsteht in normalen Alltagsschuhen. Hier lohnt sich also nicht nur ein Blick in den Schuh, nein, er ist dringend zu empfehlen: Handelt es sich um wenig atmungsaktives synthetisches Material? Ist dieses Innenfutter den Ansprüchen gewachsen, die man an einen Schuh legt?
  • Wer seinen Füßen etwas Gutes tun will, legt ohnehin Wert auf eine gute Qualität. Mit dem Wissen um die Feuchtigkeitsmengen genügt bereits der gesunde Menschenverstand um einschätzen zu können, ob der Schuh leisten kann, was er soll.
  • Fußschweiß ist völlig normal, mehr noch: Er muss sein. Wenn es aber im Schuh müffelt, dann liegt es in aller Regel entweder am Material des Schuhs, das Geruchsbildung begünstigt (selten) oder aber der Schweiß kann nicht verdunsten, weil keine Zirkulation stattfindet oder der Schuh zu oft zu lange getragen wird. Mit Fußschweiß kann und soll man leben, mit Fußgeruch keineswegs.

Foto: © Mila Supynska – Fotolia.com

2 Kommentare »

  1. […] einem Beitrag vor kurzem haben wir ja bereits aufgezeigt, dass mitunter ganz schön viel Fußschweiß entstehen kann, wenn man sich entsprechend körperlich betätigt. Immerhin 200 ml an einem Tag sind […]

    Pingback von Klimamembrane bei Schuhen – sinnvoll oder nicht? | Soleman Herrenschuhe: Blog — 28. März 2013 @ 22:18

  2. Mir hat ein Mittel gegen Schweissfüsse wirklich geholfen: Ich habe nach langem Ausprobieren mit verschiedensten Salben und Bädern nun endlich ein wirklich wirksames Mittel gefunden: Zederna-Sohlen. Die Technik leuchtet mir auch ein: Das Zedernholz hat wohl natürliche Abwehrstoffe gegen die fungiziden Mikroorganismen entwickelt.

    Kommentar von Anna — 12. April 2013 @ 20:20

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